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Antworten auf Ihre Fragen

Häufige Fragen

In welchen Lagerräumen kann ich den Maulwurf einsetzen?
Überall. Der Maulwurf spielt seine Vorteile an jedem Einsatzort aus, ob im Maulwurftank, im vorbereiteten Kellerraum oder im Erdspeicher.

Kann ich den Maulwurf mit jedem Pelletkessel oder Pelletofen kombinieren?
Wichtig ist, dass der Kessel oder Ofen über ein Saugfördersystem verfügt. Außerdem müssen verschiedene Parameter der Sauganlage an das Maulwurfsystem angepasst werden. Auf unserer Freigabeliste finden Sie alle Fabrikate, mit denen eine Kombination in jedem Fall funktioniert. Sollte der von Ihnen favorisierte Kessel oder Ofen dort nicht aufgeführt sein: Häufig gelingt die Anpassung bereits mit einfachen Zusatzrelais. Andernfalls können Sie problemlos mit einer kesselunabhängigen Sauganlage nachrüsten – wir beraten Sie gern.

Welches Zubehör brauche ich für den Maulwurf?
Das Maulwurfsystem enthält alle Komponenten und Kleinteile für die Pelletentnahme, inklusive einer Wanddurchführung für den Saugschlauch. Erforderlich sind darüber hinaus lediglich die Saug- und Rückluftleitung sowie eine Elektroleitung vom Lagerraum zum Kessel. Im Lieferumfang des Komplettsystems Maulwurftank sind zusätzlich ein robustes Stahlgestell, das Gewebesilo mit Einstiegsluke und Sichtfenster sowie das komplette Befüllsystem enthalten.

Wo kann ich den Maulwurf und passendes Zubehör bestellen?
Bei Ihrem Heizungsinstallateur. Er kümmert sich um die Montage des Maulwurfs und den Anschluss des Pelletkessels. Fragen Sie uns einfach – gerne nennen wir Ihnen kompetente, erfahrene Fachhandwerker in Ihrer Nähe. Und in besonderen Fällen helfen wir Ihnen auch persönlich bei der Planung Ihres Pelletlagers.

Was muss ich beim Betrieb des Maulwurfs beachten?
Das Maulwurfsystem ist einfach zu montieren. Allerdings müssen die Montage- und Betriebshinweise in jedem Fall befolgt werden. Beim Tankvorgang ist zu beachten: Vor dem Befüllen des Pelletlagers muss der Maulwurf in die Parkposition gebracht werden, nach der Befüllung muss er wieder auf die Pellets aufgesetzt werden. Für große Pelletlager oder bei ungünstigem Zugang bieten wir ab 2011 mit dem Maulwurf-Komfortmodul eine automatische Hebevorrichtung an – sie bringt Gerät und Schlauch per Knopfdruck in die Parkposition.

Was ist beim Maulwurf hinsichtlich Wartung zu beachten?
Das Maulwurfsystem selbst erfordert keinerlei Wartung. Die einzelnen Komponenten wie Gehäuse, Motor und Schlauch sind für den langjährigen Betrieb ausgelegt. Sollte doch einmal ein Schaden auftreten, lassen sich defekte Bauteile einfach austauschen.

Was ist beim Bau meines Pelletlagers ganz allgemein zu beachten?
Der Lagerraum muss dauerhaft trocken und staubdicht sein. Außerdem sind die statischen Anforderungen an die Wände zu beachten (siehe DEPV-Lagerraumbroschüre). Wer seinen Lagerraum selbst erstellt, sollte mindestens einen Einfüll- und einen Absaugstutzen einplanen und gegenüber dem Einblasstutzen eine Prallschutzmatte anbringen. Außerdem empfehlen wir, eine Einstiegsmöglichkeit (Türe oder Luke) als Revisionsöffnung vorzusehen. Hinzu kommt, bei selbstgebauten Lagerräumen, der Einbau einer Sicherheitsöffnung. Sie lässt bei Druckschwankungen während des Befüllvorgangs den Überdruck nach außen entweichen.

Kann ich meinen alten Öltank zum Pelletlager umfunktionieren?
Grundsätzlich ja. Allerdings gestaltet sich die Reinigung und bauliche Anpassung oft recht aufwändig, so dass wir bei Erdtanks generell davon abraten. Die Eignung von kellerge-schweißten Öltanks muss im Einzelfall geprüft werden. Auch hier ist es meist die einfachere Lösung, den alten Öltank zu entfernen. Den Öllagerraum können Sie dann als ganzen nutzen oder einen Teil davon als Pelletlager abtrennen.

Wie groß muss mein Lagerraum sein?
Ihr Lager sollte den Jahresbedarf plus 20% Reserve fassen. Den Jahresbedarf ermitteln Sie nach einer einfachen Formel,

  • bei Neubau: 400 kg Pellets pro kW Heizlast
  • bei Sanierung: 2 Tonnen Pellets pro 1.000 Liter früherem Ölverbrauch

Daraus ergibt sich die Mindestgröße des Lagerraums, denn 1 Tonne Holzpellets beansprucht 1,5 m³ Lagervolumen. Ein Haus mit einem Ölverbrauch von 2.000 Litern benötigt etwa 4.000 kg Pellets, das entspricht 6 m³ Lagervolumen.

Welche Brandschutzbestimmungen muss ich beachten?
Bezüglich Brandschutz in Pelletlagern bietet die Musterfeuerungsverordnung eine Orientierung, die mittlerweile in den meisten Bundesländern bindend ist. Bei Kesselleistungen bis 50 kW und Pelletlagern bis 6,5 Tonnen bzw. 10 m³ Volumen sind neben den üblichen Sicherheitsabständen von Feuerstätten keine besonderen Bestimmungen zu beachten.
Ab 50 kW Kesselleistung müssen Heiz- und Lagerraum laut Feuerschutzverordnung die Brandschutzklasse F 90 erfüllen. Größere Pelletlager erfordern eine Abtrennung entsprechend der Schutzklasse F 90. Das Pelletlager muss mindestens 1 m Abstand vom Heizkessel aufweisen. Elektroinstallationen im Pellet-Lagerraum müssen entsprechend den jeweils gültigen Explosionsschutzvorschriften ausgeführt sein.
Sind beim Maulwurf weitere Sicherheitsaspekte zu beachten?
Nein. Der Maulwurf entspricht hinsichtlich der Schutzklasse und der technischen Ausführung den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes. Er ist ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz in häuslichen Pelletlagern zugelassen.

Was passiert mit der Restmenge an Pellets, die im Lager liegen bleibt?
Kein Pelletentnahmesystem schafft es, das Lager zu 100% zu entleeren. Beim Maulwurf ist mit einer Restmenge von 5 bis 10% zu rechnen, die unter anderem als Reserve bis zur nächsten Pelletlieferung dient. Da Pellets bei sachgerechter Lagerung nicht altern, können Sie Ihr Lager immer wieder von neuem befüllen, ohne es leerzuräumen. Erst wenn die Restmenge einen hohen Staubanteil aufweist, sollten Sie das Lager einmal komplett entleeren. Schaufeln Sie die restlichen Pellets einfach in eine kleine Wanne und setzen Sie den Maulwurf darauf.